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Willkommen bei der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Darmstadt

Aktuelles

Statt Kundgebung ein Film: "Hass ist keine Meinung!"

Zum Tag der Menschenrechte ist auf Initiative des Netzwerks „Hessisches Plädoyer für ein solidarisches Zusammenleben“ ein Video zum Thema „Hass ist keine Meinung – Für Menschenwürde und Demokratie“ erstellt worden. Am Entstehen des 20minütigen Films war auch die Initiative „Schüler*innen gegen Vergessen für Demokratie“ mit ihrem Medienteam sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Religion, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft beteiligt. So manche Person ist Ihnen gut bekannt. Musikalische Beiträge steuerten bei: Irith Gabriely, Abuseyf Klinik sowie das Darmstädter Blechklang-Brass-Sextett. Das Video ist unter dem Linkhttps://www.youtube.com/watch?v =sJICKvLlGf0& feature=youtu.be abrufbar.
Auch die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit ist am "Plädoyer" beteiligt.
Ursprünglich war das Ganze als Kundgebung auf dem Büchnerplatz geplant gewesen, wäre aber den Beschränkungen der Cooronazeit zum Opfer gefallen. Nun eben so!

Fatima Haji ist Jugendvertreterin im Vorstand der GCJZ Darmstadt

Wir begrüßen Fatima Haji, seit längerem engagiert bei "Schüler gegen Vergessen für Demokratie", im Vorstand unserer Gesellschaft. Sie ist auf Vorschlag von Vorstandsmitglied Margit Sachse einstimmig als Jugendvertreterin in das Gremium berufen worden. Dass sie ihr Jurastudium in München vorerst nur online von Darmstadt aus betreiben kann, ist zwar bedauerlich, kommt aber der Zusammenarbeit im Vorstand natürlich zu Gute. Gute Wünsche, Fatima!
Lesen Sie dazu den Bericht im Darmstädter ECHO vom 10.12.2020 Download ... (1,24 MB)

Erklärung der hessischen Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit

anlässlich des 1. Jahrestages der Anschläge von Halle

Ein Jahr nach dem antisemitisch motivierten Anschlag in Halle, der zwei Menschen das Leben gekostet hat, rufen wir, die Mitglieder der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Hessen, zur Solidarität mit den jüdischen Gemeinden in Deutschland auf. Mit dieser Erklärung wollen wir ein deutliches, öffentliches Zeichen der Verbundenheit setzen und die schweigende Mehrheit unserer Zivilgesellschaft
dazu auffordern, den Rechten nicht das Feld zu überlassen!
Wir, die Unterzeichnenden, wollen mehr, als ein zweites Halle verhindern. In einer zunehmend pluraler werdenden Gesellschaft stehen wir dafür ein, dass Menschen mit und ohne Religion, individuell oder innerhalb einer Religionsgemeinschaft ihren Glauben ungehindert leben können, solange er den Glauben und das Leben anderer nicht einschränkt oder beschädigt.
Um das zu erreichen, ist in Deutschland zwar mehr als Polizeischutz notwendig, doch kann nicht auf ihn verzichtet werden, wie der Anschlag in Halle gezeigt hat. Wir fordern die Sicherheitsbehörden dazu auf, engagiert und mit Überzeugung nach denjenigen zu suchen, die für die tödliche Radikalisierung der einsamen Menschen hinter den Bildschirmen verantwortlich sind.
Angesichts der aktuellen Diskussionen um rechtsextreme Posi-onen innerhalb der Polizei rufen wir das Bundesinnenministerium und die Länder dazu auf, ein Konzept für eine Polizeifortbildung zu entwickeln. Dieses soll antisemitische und rassisistische Taten in den Behörden verhindern und die Beamten dafür sensibilisieren, diese überall in unserer Gesellschaft zu erkennen und zu benennen. Gerade unsere Polizisten sollten auf die Herausforderungen einer religiös und kulturell pluralistischeren Gesellschaft Deutschlands vorbereitet sein.
Doch staatlicher Schutz ist wertlos, wenn die Zivilgesellschaft nicht dafür einsteht und sich nicht für ein Miteinander der Religionsgemeinschaften einsetzt. Wir wollen jüdisches Leben in Deutschland und stellen uns deshalb schützend vor und solidarisch neben unsere jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger und ihre Synagogen.
Es ist ein Wunder, dass nach 1945 jüdisches Leben in Deutschland wieder entstanden ist und dass christlich-jüdischer Dialog möglich ist. Wir, die GCJZ in Hessen, sehen mit Erschrecken, wie dieses Wunder durch rechte Hetze zerstört wird.
Judenfeindschaft im Internet und in der Gesellschaft spült alte
Verschwörungstheorien und Antisemitismen an die Oberfläche und diese verbreiten sich wie ein Lauffeuer. Hier ist Aufklärung und Bildung notwendig, bevor es zu spät ist. Wir rufen dazu auf, die Erinnerungskultur um die Schoah stärker vor Ort zu verankern, bevor die Zeitzeugengeneration gestorben ist.
Wir setzen uns ein für Bildungsprogramme gegen Antisemitismus in Schulen, an Universitäten und in der Erwachsenenbildung.
Die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Hessen engagieren sich seit 70 Jahren im christlich-jüdischen Dialog und haben dabei die Erfahrung gemacht, dass frühzei-ger Dialog besonders bei jungen Menschen das beste Mittel der Prophylaxe gegen den Antisemitismus und Rassismus ist. Darum fordern wir die Förderung von interreligiösen Begegnungs- und Dialogprogrammen.
Alle sind aufgefordert, das Wiederaufflammen von Antisemitismus und Rassismus in unserem Land auf allen Ebenen zu bekämpfen! Die Zeit des Schweigens ist vorbei!
Wir bitten Sie, uns durch Ihre Unterschrift zu unterstützen!

Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Hessen
Otto-Weiß-Straße 2 61231 Bad Nauheim

Radio Darmstadt aktuell

Mathilde on Air / Radio Darmstadt
Mittwoch, 20. November 2019 – 18 bis 19 Uhr
UKW 103,4 MHz oder online übers Webradio von www.radiodarmstadt.de
„Über Grenzen hinweg … Weltreligionen im musikalischen Trialog“ stand als Motto über dem Konzert „Fest der Kulturen“, aus dem Ausschnitte in dieser RADAR-Sendung Mathilde on Air zu hören sind. Die Idee zu dem multikulturellen Konzert mit arabischer, israelischer und klassischer Musik, das am 20. Oktober in der Michaeliskirche stattfand, hatte die Klarinettistin Irith Gabriely, die mit ihrem Trio „Kirche – Synagoge – Moschee“ auftrat (mit Misty Schaffert an Orgel und Klavier). Zu Gast war das Trio Al Carmel aus Haifa.
Zu hören sind auch Beiträge über die jüngste Verlegung von Stolpersteinen in Darmstadt und über die Neuauflage des Buches „Juden als Darmstädter Bürger“. Auf eine Ausstellung in der Frankfurter Schirn wollen wir ebenfalls aufmerksam machen. Sie zeigt Werke der jüdisch-amerikanischen Künstlerin Lee Krasner.
Redaktion und Moderation: Jutta Schütz, die sich über Rückmeldungen freut unter mathilde-on-air (at) radiodarmstadt (dot) de
Sendung verpasst?
Wiederholungen dieser Sendung „Mathilde on Air“ werden laut RADAR-Programm ausgestrahlt. Sie kann auch noch bis zu 7 Tage nach der Erstsendung aus der RADAR-Mediathek online gehört werden.
„Mathilde on Air“ ist immer am 3. Mittwoch jedes ungeraden Monats dran.
Der nächste Sendetermin ist Mittwoch, 15. Januar 2020, 18 bis 19 Uhr.

Mahnwache vor der Synagoge

Wir verweisen auf den Beicht und die Bilder in der Homepage des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Stadt.
Mahnwache
https://evangelisches-darmstadt.de/darmstadt-stadt/startseite/einzelansicht/ news/mahnwache-aus-solidaritaet-am-sonntag-vor-synagoge.html

Die Gesellschaft beim Tag der Vereine 2019

Zum Tag der Vereine gaben Mitwirkende der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit dem Reporter von Radi Darmstadt ein Interview.
Das können Sie als Teil der Sendung "Offenes Haus" hier hören.
https://www.radiodarmstadt.de/r edaktionen-sendungen/offenes-haus/tag-der-vereine-2019.html

Glückwunsch!

Wir gratulieren der Lichtenbergschule (LuO) zum Hauptpreis des Förderpreises „Aktive Bürgerschaft 2019“ in der Kategorie Schulen (5.000 €) für die Projektinitiative „Schüler Gegen Vergessen Für Demokratie“, die eigene Beiträge für Stadtrundgänge zum Thema „Auf den Spuren jüdischen Lebens in Darmstadt“ erstellt.

Dabei vermitteln die SchülerGuides verschiedenen Zielgruppen wie anderen Klassen und Kursen, Austauschgruppen, Bürgerinnen und Bürgern sowie Nachfahren von Shoah-Opfern aus aller Welt relevante Inhalte, die einen neuen Blick auf jüdisches Leben in Darmstadt erlauben.

Zusammen mit Informatik-Studierenden der TU Darmstadt entwickelt die Schülergruppe aktuell eine Webseite und eine App, um die über Jahre erarbeiteten Inhalte zum Thema ansprechend und nachhaltig im Netz sichtbar zu machen. –

Unser Vorstandsmitglied Margit Sachse initiierte und leitet das Projekt. Seit letztem Herbst unterstützen wir als Gesellschaft die Erstellung einer Webseite und einer App. Die Preisverleihung wird Ende Mai in Berlin sein.

Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Darmstadt e.V.

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