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Die Veranstaltungen im Frühjahr 2018

Hier finden Sie ausführlich sämtliche geplanten Veranstaltungen unserer Gesellschaft und einige unserer Kooerationspartner für das 1. Halbjahr 2018.
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Israel - Palästina 70 Jahre Staatsgründung

Das Heilige Land: Israel – Palästina. l
1948, vor 70 Jahren, wurde der Staat Israel gegründet. Aus diesem Anlass schauen die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und die Ev. Erwachsenenbildung in einigen Veranstaltungen auf Geschichte und Gegenwart des israelischen Staates. Zwei kombinierte Ausstellungen stehen im Mittelpunkt, dazu kommen eine Lesung, Vorträge sowie eine Filmreihe im programmkino rex.

Doppelausstellung I: Die Geschichte Israels

Mittwoch, 14. März 2018, 19.00 Uhr
Das Offene Haus. Evangelisches Forum Darmstadt, Rheinstr. 31
Eröffnung der Doppelausstellung
„Die Geschichte Israels“. Eine Ausstellung der Israelischen Botschaft in Deutschland zur jüdischen Geschichte im Lande Israel – gezeigt anlässlich des 70. Jahrestags der Gründung des Staates Israel
Die modulare Ausstellung beleuchtet die jüdische, zionistische und israelische Geschichte von „Erez Israel“ mit ausführlichen Informationstafeln von der biblischen Geschichte bis zum heutigen Israel. Dazu gehören u.a. die Jahrestage des Jahres 2017, in dem sich der Erste Zionistenkongress (1897), die Balfour-Deklaration (1917), der UN-Teilungsplan (1947), „die Wiedervereinigung“ Jerusalems (1967) und der Beginn des Friedensprozesses (1977) jährten.
Dauer der Doppelausstellung: Do. 15.3. - Mi. 9.5.18; Öffnungszeiten: Mo.-Do. 10-18, Fr. 10-16 Uhr

Vernissage: Einführung: Dr. Lothar Triebel; Grußwort: Daniel Neumann, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Darmstadt;
Musik: Irith Gabriely, Klarinette, und Julia Scheuffele, Gitarre

Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten
Veranstalter: Evangelische Erwachsenenbildung und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Doppelausstellung II: Im Mitklang

„Im Mitklang“. Eine Ausstellung mit Bildern von Knut Trobitius Bild von einem Buchstaben, Erde und Felsgestein, Wasser und Schnee, Feuer und Glut, Holz und Rinden, Pflanzen und Blätter: In allen Elementen zeigen sich Strukturen und Rhythmen von je eigener unverwechselbarer Schönheit. Die Kunstwerke der Natur sieht der Künstler mit Staunen und Ehrfurcht. In seinen Arbeiten versucht er, diesen vielfältigen Ausdruck der Schöpfung als spirituelle Erfahrung umzusetzen.
Inspiration für seine Bilder zu den 22 Konsonanten des hebräischen Alphabets sind die Bücher von Gershom Scholem zur jüdischen Mystik und Friedrich Weinrebs Werke „Buchstaben des Lebens“, „Zahl, Zeichen, Wort“ und „Zeichen aus dem Nichts“.
Jedem Bild hat Knut Trobitius einen hebräischen Mitlaut zugeordnet und der unendlichen Vielfalt der Elemente in immer neuer Farb- und Strukturgebung Ausdruck verliehen. Im künstlerischen Kontext der 22 Buchstaben klingt die Vielzahl der Namen Gottes mit.
Dauer der Doppelausstellung: Do. 15.3. - Mi. 9.5.18; Öffnungszeiten: Mo.-Do. 10-18, Fr. 10-16 Uhr

Vernissage: Einführung: Dr. Lothar Triebel; Grußwort: Daniel Neumann, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Darmstadt;
Musik: Irith Gabriely, Klarinette, und Julia Scheuffele, Gitarre

Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten
Veranstalter: Evangelische Erwachsenenbildung und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Im Heiligen Land - Biblische Geschichten im Landesmuseum

Mittwoch, 18. April, 18.00 Uhr
Hessisches Landesmuseum, Friedensplatz 1, Darmstadt
Im Heiligen Land: Biblische Geschichten in Gemälden des Hessischen Landesmuseums
Thematische Führung: Dr. Elisabeth Krimmel, Kunsthistorikerin, Darmstadt

Dass das Christentum im Judentum seine Wurzeln hat, wurde lange verschwiegen, ja sogar abgestritten. Ein Gang durch das Hessische Landesmuseum kann verdeutlichen, wie wenig das Christentum mit seinem reichen Bildmaterial ohne Bezug zur „hebräischen Bibel“, dem „Alten Testament“ zu verstehen ist. Deutlich ersichtlich wird dies an Stefan Lochners berühmtem Bild von der Darstellung Jesu im Tempel. Aber auch das Betrachten weiterer Bilder soll auf den alttestamentlich-jüdischen Bezug aufmerksam machen.

Anmeldung: nur bei: GCJZ c/o Godehard Lehwark,
Tel. 06151-60 10 100; cg.lehwark (at) t-online (dot) de

Eintritt: 6,00 Euro (erm. 4,00 Euro)
Veranstalter: Evangelische Erwachsenenbildung und GCJZ

Die Bedeutung des Heiligen Landes im Judentum und der moderne Staat Israel

Donnerstag, 26. April 2018, 19.00 Uhr
Das Offene Haus. Evangelisches Forum Darmstadt, Rheinstr. 31
Die Bedeutung des Heiligen Landes im Judentum und der moderne Staat Israel.
Vortrag und Gespräch

Referent: Rabbiner Jehoschua Ahrens, Darmstadt
In der Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel von 1948 heißt es: ‚Im Land Israel entstand das jüdische Volk. Hier prägte sich sein geistiges, religiöses und politisches Wesen. Hier lebte es frei und unabhängig, hier schuf es eine nationale und universelle Kultur und schenkte der Welt das Ewige Buch der Bücher.‘ Das Land Israel ist also, ganz unabhängig vom modernen Staat Israel, untrennbar mit dem jüdischen Volk verbunden. Kein Wunder, denn das Judentum ist keine Religion im modernen Sinne, sondern basiert auf mehr, auf Da‘at/Awodat Israel (Die jüdische Glaubenspraxis), Am Israel (hebräisch für Jüdisches Volk, also ‚Peoplehood‘/‘Schicksalsgemeins chaft‘) und Erez Israel (Land Israel, das ‚Heilige Land‘). Das Land ist integraler Bestandteil des Judentums und tief verwurzelt in der Bibel, der Liturgie und den Feiertagen. Das Land wurde dem jüdischen Volk von Gott gegeben, hier entstand und entwickelte sich das Judentum und hierher werden Jüdinnen und Juden in der messianischen Zeit wieder zurückkehren. Ohne den Bezug auf das Land würde ein entscheidender Teil des jüdischen Glaubens fehlen. Doch was genau ist seine Bedeutung und woher kommt sie? Welche Rolle spielt heute der moderne, säkulare Staat Israel? Ist er Hindernis oder schon Vorbote der Erlösung? Und schließlich: Hat das ‚Heilige Land‘ eigentlich eine Bedeutung für Christen? All diesen Fragen möchte sich der Vortrag widmen.
Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten
Veranstalter: Evangelische Erwachsenenbildung und GCJZ

WIZO.Basar 2018

Sonntag, 13. Mai, 11.00 – 18.00 Uhr
Jüdische Gemeinde, Wilhelm-Glässing-Str. 26
WIZO-Basar zugunsten von Kindertagesstätten in Israel

41. Bibliotheksgepräch: Claude Lévi-Strauss

Dienstag, 15. Mai 2018, 18.00 Uhr
41. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek
Literaturhaus, Kasinostr. 3, Osteingang, II. Stock, Seminarraum

Lévi Strauss. Eine Biographie von Emmanuelle Loyer
Referentin: Dr. Elisabeth Krimmel, Darmstadt

Aus bislang unveröffentlichten Dokumenten des persönlichen Archivs von Claude Lévi-Strauss (1908-2009) schildert die Historikerin Emmanuelle Loyer die Persönlichkeit und die Entwicklungen des Ethnologen, Schriftstellers, Melancholikers und Ästheten. Sie entdeckt die Herkunft seines Doppelnamens, beschreibt die Kindheit im jüdisch assimilierten Elternhaus, Jugend- und Studienzeit sowie die lebenslange politische und intellektuelle Suche nach den Koordinaten der menschlichen Existenz. Wie ein Pilger brach Lévi-Strauss zwischen 1935 und 1942 mehrfach in die Urwälder Brasiliens auf, lebte bei vom Aussterben bedrohten Eingeborenen und erforschte den Übergang ihrer Kulturen aus der Natur in die Kunst. Jahrelang arbeitete er an einem Inventar der mentalen Innenräume und formte die Grundzüge der modernen „Strukturalen Anthropologie“. Nach dem 2. Weltkrieg kehrte Claude Lévi-Strauss nach Frankreich zurück. In zahlreichen Schriften revolutionierte er die Sehweise auf „primitive Kulturen“. Als 1955 die „Traurigen Tropen“ erschienen, wurde das spannende und poetisch geschriebene Buch ein Welterfolg. Die Franzosen feierten den Wissenschaftler wie einen Nationalhelden. Er selber bewahrte sich bis an sein Lebensende den „Blick aus der Ferne“. - Die Biographie ist im Suhrkamp Verlag Berlin 2017 erschienen, 1088 Seiten.

Eintritt: frei
Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit/Alexander-Haas-Bibliothek

Vortrag: Jerusalem am Rhein . Die SchUM-Städte

Donnerstag, 24. Mai 2018, 19.00 Uhr
Das Offene Haus. Rheinstr. 31
SchUM-Städte: Jerusalem am Rhein. Geschichte, Architektur, Bilder, Musik und Legenden einer besonderen jüdischen Diaspora. Vortrag und Gespräch
Referentin: Dr. Susanne Urban, Geschäftsführerin SchUM, Worms
In dem Vortrag wird die bis heute anhaltende Bedeutung der drei SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz für das Judentum nachgezeichnet und gezeigt, wie lebendig diese SchUM-Städte noch heute sind.
Eintritt: frei, um eine Spende wird gebeten
Veranstalter: Evangelische Erwachsenenbildung und GCJZ

Vorankündigung: Fahrt nach Worms

Wahrscheinlich an einem Freitag im Juni:
„Warmaisa“ – das jüdische Worms. Klein-Jerusalem am Rhein. Tagesfahrt nach Worms, zu eindrucksvollen Zeugnissen aus 1000 Jahren jüdischen Lebens: dem ältesten europäischen jüdischen Friedhof „Heiliger Sand“, dem jüdischen Viertel mit Judengasse, Synagoge und Mikwe.
Näheres wird Anfang März bekannt gegeben.
Anmeldung ab dem 1. März bei: cg.lehwark (at) t-online (dot) de oder unter der Tel.-Nr. 60 10 100
Veranstalter: Evangelische Erwachsenenbildung und GCJZ
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