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Die Veranstaltungen im Frühjahr 2019

Hier finden Sie ausführlich sämtliche geplanten Veranstaltungen unserer Gesellschaft und einige unserer Kooperationspartner für das 1. Halbjahr 2019.

44. Bibliotheksgespräch: Jugendliche zwischen Kreuz und Hakenkreuz

1Dienstag, 22. Januar 2019, 18.00 Uhr
44. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek
Literaturhaus, Kasinostr. 3, Osteingang II. Stock, Seminarraum
Jugendliche zwischen Kreuz und Hakenkreuz. Willi Graf und der Graue Orden
Einführung: Franz-Josef Schäfer, Gymnasiallehrer, Bensheim
Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Alexander-Haas-Bibliothek

Ökumenischer Gottesdienst zum Holocaust-Gedenktag

Sonntag, 27. Januar 2019, 17.00 Uhr
Kath. Kirche Verklärung Christi, Roßbergweg 13,
64380 Roßdorf
Ökumenischer Gottesdienst zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
mit Pfr. Wolfram Seeger, Pfr. Martin Kuhlmann, Pfr. Hendrick Jolie, Pastoralreferentin Christine Holle sowie OStR’in Margit Sachse und Schülern; Predigt: Pfarrer Dr. Lothar Triebel, Mühltal
Veranstalter: Ev. Kirchengemeinde Roßdorf, Kath. Pfarrei Verklärung Christi und GCJZ,

Cantate l’Adonai : Psalmen aus Synagogen und Kirchen

Sonntag, 27. Januar 2019, 17.00 Uhr
Pauluskirche, Niebergallweg, Darmstadt
Cantate l’Adonai : Psalmen aus Synagogen und Kirchen
mit: Leipziger Synagogalchor & Kammerchor Josquin des Préz
mit Falk Hoffmann, Tenor; Daniel Beilschmidt, Orgel; Leitung: Ludwig Böhme
Das Konzert will die gemeinsamen Wurzeln von Juden und Christen aufzeigen, das gegenseitige Verständnis fördern sowie Juden und Christen verbinden ‒ als klingendes Zeichen für Toleranz!
Zu hören sind: Werke von Andreas Hammerschmidt, Salomone Rossi, Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach, von Felix Mendelssohn Bartholdy, Arnold Mendelssohn und Eduard Birnbaum, von Louis Lewandowski, Salomon Jadassohn, Salomon Naumbourg, Samuel Lampel und John Høybye.
Veranstalter: Paulusmusik, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Eintritt: 18,00 € (10.00 €); Schüler und Studierende frei; VVK unter www

Film: "Verleugnung"

Montag, 28. Januar 2019, 17.45 Uhr
Programmkino „rex“, Grafenstr. 18 -20, Darmstadt
Film zum Holocaustgedenktag
„Verleugnung“
(Regie Mick Jackson, USA 2016) -
Hintergrund des Films ist eine wahre Begebenheit: die juristische Auseinandersetzung zwischen zwei Historikern, dem Engländer David Irving und der US-Amerikanerin Deborah Lipstadt. Sie hat ihren Kollegen in ihren Büchern Holocaust-Leugner genannt. Deshalb wird die Universitätsprofessorin aus Atlanta von Irving wegen Verleumdung verklagt. Vor Gericht in London müssen sie sich und ihr Verleger mit ihrem Anwälteteam verteidigen und beweisen, dass der Holocaust tatsächlich stattgefunden hat. - Ein höchstaktueller Film „im ‚postfaktischen’ Zeitalter, in dem ‚fake news’ und ‚alternative facts’ verbreitet werden“.
Veranstalter: Programmkino „rex“, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Jüdisches Lehrhaus Darmstadt

Ab Montag, 28. Januar 2019, 19.00 Uhr
jeweils: 19.00 Uhr, Jüdische Gemeinde, Wilhelm-Glässing-Str. 26, 64283 Darmstadt
Jüdisches Lehrhaus Darmstadt: Sefer Wajikra/Bemidbar – das 3./4. Buch Mose
Mo 28.01.: „Opfer“
Mo 11.02: „Die tiefere Bedeutung von Kashrut“ (Speisegesetze)
Mo 11.03: „Der Bund der Beschneidung“
Mo 25.03: „Sexualität, Partnerschaft und Familie“
Mo 08.04: „Heiligkeit“
Mo 13.05.: „Das jüdische Verständnis von Zeit“
Mo 27.05.: „In der Wüste“
Mo 24.06.: „Verrat und Rebellion“
Referent: Rabbiner Jehoschua Ahrens, Darmstadt
Freier Eintritt; jeder / jede ist herzlich willkommen.

Film: "Das letzte Mahl"

Mittwoch, 30. Januar 2019, 17.45 Uhr Foto: Filmplakat
Programmkino rex, Grafenstraße
„Das letzte Mahl“
(83 Min., Spielfilm von Florian Frerichs mit Bruno Eyron, Michael Degen, Daphna Rosenthal u.a.)
Am Tag der Machtübernahme Hitlers kommt die wohlhabende jüdische Familie Glickstein zu einem Abendessen in Berlin zusammen. Wie viele andere unterschätzen auch sie die Gefahr, die von den Nazis ausgeht. So ist die 19-jährige Leah (Mira Elisa Goeres) davon überzeugt, dass es keinen Grund gibt, das Land zu verlassen. Streit gibt es, als sich Michael (Patrick Mölleken), Leahs 18-jähriger Bruder, als Bewunderer der NSDAP entpuppt. – Weltpremiere war im Rahmen des 13. Los Angeles Jewish Film Festivals 2018.
Veranstalter: Programmkino rex und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Ausstellung: Jüdisches Leben in Lublin – Straßenfotografien der 1930er Jahre

Donnerstag, 7. Februar 2019, 19.00 Uhr
Deutsche Polen-Institut, Residenzschloss, Marktplatz 15, 64283 Darmstadt
Jüdisches Leben in Lublin – Straßenfotografien der 1930er Jahre.
Fotos aus Lublin vor dem Holocaust, ergänzt durch Fotos aus dem heutigen Lublin
Ausstellungseröffnung: Einführung: Günter Pabst (AK Olkusz-Schwalbach)
Musik: Irith Gabriely (Klarinette), Wiesbaden
Bilder aus dem jüdischen Viertel des polnischen Lublin der 1930er Jahre hat der 1987 verstorbene Fotograf Stefan Kiełsznia aufgenommen. Die Stadt wurde 1939 von den Deutschen besetzt, tausende Lubliner Juden wurden in die Lager verschleppt und ermordet. - Die Bilddokumente werden um Texttafeln ergänzt. Die Ausstellung soll die Erinnerung an die von den Nazis zerstörte jüdische Welt wachhalten.
Die vom Arbeitskreis „Städtepartnerschaft Olkusz-Schwalbach“ und der GCJZ Main-Taunus Kreis e.V. erstellte Ausstellung ist zu sehen: Montag – Donnerstag: 9 – 17 Uhr, Freitag: 9 – 13 Uhr, Residenzschloss
Veranstalter: Deutsches Polen-Institut in Kooperation mit der GCJZ Darmstadt e.V.

Soiree zum 150. Geburtstag von Else Lasker-Schüler

Montag, 11. Februar 2019, 19.00 Uhr
Literaturhaus Darmstadt, Vortragssaal, Kasinostr. 3
„Engel begleiteten ihre Worte“
(Rose Ausländer, aus „Else Lasker-Schüler II“)

Soiree für Else Lasker-Schüler zu ihrem 150. Geburtstag
Mitwirkende: Karlheinz Müller (Einführung/Information), Evelyn Wendler und Horst Schäfer (Rezitation), Susanne Hardick (Flügel)
Die vor 150 Jahren am 11. Februar geborene Else Lasker-Schüler nimmt als außergewöhnliche Dichterin und Persönlichkeit einen besonderen Platz in unserer Literaturgeschichte ein. Sie war auch eine darstellende Künstlerin, die viele ihrer eigenen Werke illustrierte und gestaltete. Ihr Schicksal kann exemplarisch stehen für das unter Antisemitismus und Verfolgung leidende Judentum. Sie starb am 22. Januar 1945 in Jerusalem.
Eintritt frei, Spenden willkommen
Veranstalter: Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft und GCJZ

Vortrag und Lesung: Rettet wenigstens die Kinder

Donnerstag, 7. März 2019, 19.00 Uhr
Das Offene Haus, Ev. Forum Darmstadt, Rheinstr. 31
Rettet wenigstens die Kinder
80 Jahre danach: die Kindertransporte von 1938 / 1939
Nach den Novemberpogromen 1938 konnten etwa 20.000 jüdische Kinder aus Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei gerettet werden, indem sie mit so genannten Kindertransporten ins Ausland gebracht wurden. Etwa die Hälfte von ihnen kam nach England.
Referentin: Angelika Rieber, Historikerin und Autorin, Oberursel, Herausgeberin des Ende 2018 erschienen Sammelbandes »Rettet wenigstens die Kinder. Kindertransporte aus Frankfurt am Main – Lebenswege von geretteten Kindern«, berichtet in Vortrag und Lesung über die Kindertransporte und stellt die Lebensgeschichten geretteter Kinder und die Schicksale ihrer Familien vor (mit Fotos).
Auch aus Darmstadt sind jüdische Kinder durch Kindertransporte vor der Ermordung bewahrt worden, so Emmy Sigall, Max Gerhard Neu sowie die drei Söhne des „Rechtskonsulenten“ der Jüdischen Gemeinde Benno Joseph. Ruth Bratu (geb. Theiner) aus Prag ist zusammen mit ihrer Schwester Esther ebenfalls durch einen Kindertransport gerettet worden. An sie und andere werden an dem Abend in Kurzbiographien erinnert.
Veranstalter: GCJZ, Evangelische Erwachsenenbildung

Jahresmitgliederversammlung der GCJZ

Dienstag, 12. März 2019, 19.00 Uhr
Jüdische Gemeinde, Breuer-Saal, Wilhelm-Glässing-Str. 26, 64283 Darmstadt
ImDialog. Evangelischer Arbeitskreis für das christlich-jüdische Gespräch in Hessen und Nassau (EKHN)
Pfarrerin Andrea Thiemann, Bickenbach, Vorsitzende des AK, berichtet über die Kreises.
Anschließend: (öffentliche) Mitgliederversammlung der Gesellschaft Darmstadt e.V. Jeder/jede ist freundlich eingeladen. Einladung und Tagesordnung werden gesondert bekannt gegeben.

Vortrag: Gezähnte Erinnerungen. Deutsch–jüdische Literaturgeschichte auf Briefmarken

Mittwoch, 20. März 2019, 19.00 Uhr
Das Offene Haus, Ev. Forum Darmstadt, Rheinstr. 31
Gezähnte Erinnerungen. Deutsch–jüdische Literaturgeschichte auf Briefmarken
Briefmarken zeigen in besonderer Weise den Umgang eines Landes mit der eigenen Tradition und Kultur. Anhand dieser kleinen Hoheitszeichen lassen sich Brüche, Versäumnisse und Mängel verdeutlichen. Erkennbar wird dies, wenn wir den Blick auf deutschsprachige Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft richten.
Referent: Karlheinz Müller, Griesheim
Veranstalter: Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft, Ev. Erwachsenenbildung, GCJZ

Vortrag: Emil Julius Gumbel und der rechte Terror in der Weimarer Republik

Dienstag, 26. März 2019, 19.00 Uhr
Das Offene Haus, Rheinstr. 31, 64283 Darmstadt
Emil Julius Gumbel und der rechte Terror in der Weimarer Republik
Pazifistisch, sozialistisch, jüdisch und intellektuell – bereits eines dieser Attribute reichte in der Weimarer Republik aus, um von der national-völkischen Rechten zum politischen Feind erklärt zu werden. Emil J. Gumbel (1891- 1966), früherer Professor der Mathematik in Heidelberg, vereinte all diese in seiner Person. Schon in der Weimarer Republik galt er als der beste Kenner des rechten Terrors. Er brachte den Mut auf, die Mörder von rechts und ihre Hintermänner beim Namen zu nennen und seine persönliche Existenz aufs Spiel zu setzen.
Referent: Dr. Dietrich Heither, Direktor der Heinrich-Böll-Schule Hattersheim
Veranstalter: Gegen Vergessen Für Demokratie e.V., Regionale Arbeitsgruppe Südhessen, GCJZ

Vortrag: Pessach - das jüdische Fest der Freiheit – eine Einführung

Montag, 1. April 2019, 19.00 Uhr
Jüdische Gemeinde, Wilhelm-Glässing-Str. 26, 64283 Darmstadt
Pessach: das jüdische Fest der Freiheit – eine Einführung in seine Feier und Gebräuche für Juden und Nichtjuden unter Heranziehung der gemeindeeigenen Haggada und der Darmstädter Haggada, einer illuminierten Handschrift aus dem 15. Jh.
Das Pessachfest ist das erste von drei jüdischen Wallfahrtsfesten. Es wird in der Bibel auch als Fest der Mazzot (Singular: Mazza), der ungesäuerten Brote, bezeichnet. Was bedeutet der Name Pessach (Überschreitung)? An welches biblische Ereignis erinnert die Pessachfeier? Wie wird heute Pessach in Familie und Gemeinde gefeiert? Was hat es mit den verschiedenen Speisen auf sich, die in diesen Tagen gegessen oder nicht gegessen werden? Diese und ähnlichen Fragen wird der Rabbiner im Gespräch mit seinen Zuhörerinnen und Zuhörern erörtern.
Referent: Rabbiner Jehoschua Ahrens, seit 2017 in Darmstadt und im Jüdischen Landesverband tätig.
Eintritt: frei
Veranstalter: Jüdische Gemeinde und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

45. Bibliotheksgespräch: Die Juden vom Altrhein

Dienstag, 9. April 2019, 18.00 Uhr
Literaturhaus, Kasinostr. 3, Osteingang, II. Stock
45. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek
Die Juden vom Altrhein. Biographische Dokumentation von den Anfängen bis zum Holocaust und dem Weiterleben in der Emigration
Das Autorenehepaar Martina und Hans-Dieter Graf, Seeheim-Jugenheim, stellt sein zusammen mit Gabriele Hannah 2018 veröffentlichtes 535 Seiten starkes Buch vor, das ein geschichtliches Mosaik der Landjudenschaft des Altrheingebietes in den rheinhessischen Orten Gimbsheim, Eich und Hamm (nördlich von Worms) bietet, von ihrer ersten Ansiedlung über jüdische Auswanderung im 19. Jahrhundert bis hin zum aufkommenden Antisemitismus im 20. Jahrhundert und der Verfolgung im Nationalsozialismus in den Konzentrations- und Vernichtungslagern. Das Buch geht ferner auf das Leben der jüdischen Familien in der erzwungenen Emigration nach Nordamerika ein und verfolgt die Lebenswege der nachfolgenden Generationen. Die Autoren wurden im Januar in Berlin mit dem German Jewish History Award der Obermayer Foundation ausgezeichnet und erhielten im November 2018 die Luthermedaille des Ev. Dekanats Worms-Wonnegau.
Eintritt: frei
Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit / Alexander

WIZO-BASAR

Sonntag, 12. Mai 2019, 11.00 – 18.00 Uhr (Einlass: 10.00 Uhr)
Jüdische Gemeinde, Wilhelm-Glässing-Str. 26
Der Große WIZO-Basar

Führung: "Das Neue Testament ist nicht ohne das Alte zu verstehen"

Mittwoch, 15. Mai 2019, 18.00 Uhr
Hessisches Landesmuseum, Friedensplatz 1, 64283 Darmstadt
Das Neue Testament ist nicht ohne das Alte zu verstehen
Die Botschaft der Glasfenster der Wimpfener Ritterstiftskirche im Hessischen Landesmuseum
Führung: Dr. Elisabeth Krimmel, Kunsthistorikerin
Als der jüdische Architekt Alfred Messel (geb. 1853 Darmstadt, gest. 1909 Berlin) 1893/1898 die verschiedenen Innenräume des Großherzoglichen Museums Darmstadt entwarf, erfand er eine gotische Kapelle, in deren stimmungsvollen Chorraum die Glasfenster aus der Ritterstiftskirche St. Peter in Wimpfen eingesetzt wurden. Die zwischen 1270 und 1280 entstandenen Glasfenster hatte Ludewig I. (1753 - 1830) am Anfang des 19. Jahrhunderts aus der hessischen Enklave Wimpfen nach Darmstadt bringen lassen und 1807 dem Museum geschenkt. Fünf farbige Glasfenster zeigen Szenen des Alten und Neuen Testamentes: Ereignisse aus dem Leben Jesu werden Erzählungen der hebräischen Bibel gegenübergestellt. Dieser gläserne Spiegel veranschaulicht ein Programm, das im Mittelalter von Theologen heftig diskutiert und dem gläubigen Volk visuell und beredt nahegebracht wurde. – Das Mitbringen eines Fernglases wird empfohlen.
Anmeldung bis 10.05.19: nur bei GCJZ c./o. Godehard Lehwark, Tel. 06151 – 60 10 100: cg.lehwark (at) t-online (dot) de;
Eintritt: Gruppenpreis 4,00 € (ab 10 Personen) pro Person

Führung: Das Museum der Jüdischen Gemeinde Darmstadt

Dienstag, 21. Mai 2019, 18.00 Uhr
Jüdische Gemeinde, Wilhelm-Glässing-Str. 26
Besichtigung von Synagoge und Museum der Jüdischen Gemeinde
Führung: Inge Nahmany, Jüdische Gemeinde
Die 1988 eingeweihte Synagoge und das 2013 neugestaltete Museum stehen im Mittelpunkt der Führung. Das kleine Museum gibt einen Überblick über fast 600 Jahre jüdische Geschichte in Darmstadt. Sein Schwerpunkt liegt auf dem jüdischen Leben im 19. und 20. Jahrhundert. Viele Exponate stammen von Bürgern, die rechtzeitig aus Darmstadt fliehen konnten und ihre Erinnerungsstücke der Gemeinde geschenkt haben.
Anmeldung bis 17.05.19 bei Godehard Lehwark (Tel. 06151–60 10 100; Mail: cg.lehwark (at) t-online (dot) de)
Eintritt: frei, um eine Spende wird gebeten
Veranstalter: Jüdische Gemeinde und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Literarischer Spaziergang: Blanches Atelier stand in Darmstadt

Sonntag, 26. Mai 2019, 11.15 Uhr (Dauer: ca. 2 Stunden)
Treffpunkt Wolfskehlscher Garten, Eingang Karlstraße
(Straßenbahnhaltestelle Goethestraße, Linie 3)
Blanches Atelier stand in Darmstadt. Literarischer Spaziergang
Paul Kornfelds (1889 – 1942) postum erschienener Roman „Blanche oder Das Atelier im Garten“ (1957) hat seinen Ursprung in Darmstadt, wo Kornfeld 1927/1928 Dramaturg am Landestheater war; mit dem Atelier ist das Teehäuschen im Wolfskehlschen Garten gemeint. - Während des Spaziergangs, der bis zur Viktoriaschule führt, geht Karlheinz Müller den Lebensspuren Paul Kornfelds, Karl Wolfskehls, Elisabeth Langgässers und ihrer Tochter Cordelia Edvardson, Ilse Langners u. a. nach.
Führung: Karlheinz Müller, Griesheim, Vorsitzender der Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft
Eine Veranstaltung im Rahmen des „Tags für die Literatur 2019“ von „Literaturland Hessen“
Veranstalter: Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Vortrag und Buchvorstellung: Jüdische Lebensgeschichten aus Griesheim 1658-1940

Dienstag, 4. Juni 2019, 18.00 Uhr
Literaturhaus, Kasinostr. 3, Osteingang, II. Stock
46. Bibliothekgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek
Jüdische Lebensgeschichten aus Griesheim 1658-1940
In Griesheim ließen sich die ersten jüdischen Familien nach dem 30-jährigen Krieg nieder. 1933 lebten noch 85 Juden hier. Die Quellen zeigen, dass sich auch die Griesheimer in den Bann des Antisemitismus ziehen ließen. Mobbing, Boykott und wirtschaftlicher Ruin, Gewalt, Willkür, Verhaftung und Verfolgung, Berufsverbot, Vertreibung, Einweisung, Vernichtung mussten die Juden erfahren. Sie flohen in die Großstädte oder ins Ausland. Einige Familien wurden ausgelöscht, einige haben den Holocaust überlebt. Ihre Biographien führen Einzelschicksale vor Augen. Vom Erlass des Tragens eines Davidsterns auf der Kleidung ab 1. September 1941 war in Griesheim niemand mehr betroffen.
Die erste Namensnennung eines Juden in Griesheim findet sich in einem Rechnungsbuch. In so genannten „Judenmatrikeln“ werden die Geburten, Heiraten und Sterbefälle der Juden dokumentiert. Mit Abbildungen der originalen Archivalien aus Griesheim wird in dem Buch die Geschichte der Griesheimer Juden illustriert.
Die Autorin Heike Jakowski M.A. stellt das Buch vor und führt damit in das Gespräch ein.
Veranstalter: GCJZ / Alexander-Haas-Bibliothek

Oratorium: Der Himmel über Sodom



Mittwoch, 19. Juni 2019, 19.30 Uhr
Ev. Pauluskirche, Niebergallweg 20
Der Himmel über Sodom
Oratorium
Das Oratorium (Musik: Wolfgang Kleber, Text: Eric Giebel) behandelt die Frage nach Gerechtigkeit an einem Ort der Dekadenz und Ungläubigkeit und untersucht anhand der Geschichte von Sodom, ob ein Einzelner in einer das Gastrecht ablehnenden Masse moralisch handeln kann. Das 90-minütige dramatische Werk ist besetzt mit sieben Gesangssolisten, Chor, einem kleinen Instrumentalensemble und Orgel.
Das Werk - 2017 in der Darmstädter Pauluskirche uraufgeführt - wird 2019 zweimal wiederholt – einmal in der Pauluskirche und anschließend beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund.
Musik: Pauluschor und Solist*innen
Eintritt: 8-30 Euro; VVK unter www.paulusmusik.de
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