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Veranstaltungen Herbst/Winter 2019

Das ausführliche Programm der Gesellschaft und ihrer Partner

Jüdische Kulturwochen

Jüdische Kulturwochen 2019 vom 20.8. bis 24.11.2019

Dienstag, 20. August 2019, 19.00 Uhr
Justus-Liebig-Haus, Große Bachgasse 2, Darmstadt
Ausstellung „Jüdische Lebenswelten in Deutschland heute“
Die Jüdischen Kulturwochen 2019, die 13. Veranstaltungen an 8 verschiedenen Orten bieten, werden mit der von der „Zeitbild-Stiftung“ konzipierten Ausstellung „Jüdische Lebenswelten in Deutschland heute“ eröffnet. Die Ausstellung soll vermitteln, dass sich die deutsch-jüdische Geschichte nicht auf den Holocaust beschränkt und Juden die deutsche Gesellschaft seit über 2000 Jahren bis in die heutige Zeit hinein prägen.
Öffnungszeiten: bis 5. September: Montag bis Freitag 9 – 19 Uhr
Eintritt: frei
Das ausführliche Programm der Jüdischen Kulturwochen: https://www.juedische-kulturwochen-darmstadt.de/
Veranstalter der Jüdischen Kulturwochen:
Jüdische Gemeinde und Wissenschaftsstadt Darmstadt

Jüdisches Lehrhaus

Montag, 26. August 2019, 19.00 Uhr
Jüdisches Lehrhaus Darmstadt zum 5. Buch Mose / Deuteronomium „Sefer Dewarim“
Fortsetzung: An jedem 2. und 4. Montag im Monat – nicht jedoch im Oktober
Referent: Rabbiner Jehoschua Ahrens, Darmstadt
Freier Eintritt; jeder / jede ist herzlich willkommen
Veranstalter: Jüdische Gemeinde

Erinnerung an Primo Levi

Mittwoch, 25. September, 19.00 Uhr Foto: Primo Levi
Literaturhaus Darmstadt, Kasinostraße 3, 64293 Darmstadt, Vortragssaal
„Es ist nicht zulässig zu vergessen, es ist nicht zulässig zu schweigen“ (Primo Levi, 1955)
Erinnerung an Primo Levi (21.7.1919 – 11.4.1987) anlässlich seines 100. Geburtstags
Primo Levi, geboren 1919, von Haus aus Chemiker wurde als Mitglied der Resistenza 1943 verhaftet und 1944 nach Auschwitz deportiert. 1945 kehrte er nach Italien zurück und arbeitete bis 1977 in der chemischen Industrie. 1987 beging er in Turin Suicid – weil er die Last des Erlebten nicht mehr zu ertragen vermochte. Sein 1947 erschienener Bericht „Ist das ein Mensch?“ über die elf Monate in Auschwitz wurde erst 1961 ins Deutsche übersetzt. – Das 2017 erschiene Buch Levis „So war Auschwitz“ enthält viele bislang unveröffentlichte Texte. - Außer seinen Erinnerungen an Auschwitz schrieb Levi auch Gedichte, Erzählungen und Essays.
Referent: Karlheinz Müller, Griesheim, Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft;
Lesung: Horst Schäfer, Schauspieler
Eintritt: frei, Spenden willkommen
Veranstalter: Elisabeth-Langgässer-Ges., Ges. zur Pflege und Verbreitung deutschsprachiger jüdischer Dichtung e.V. sowie Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Darmstadt e.V.

Notwendige Begegnungen

Dienstag, 15. Oktober 2019, 18.00 Uhr
Literaturhaus, Kasinostr. 3, 64293 Darmstadt, Osteingang (II. Stock, bitte läuten)
47. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek
Notwendige Begegnungen. Judentum und Christentum von der Antike bis zur Gegenwart.
Beiträge aus Wissenschaft, Synagoge und Kirche
Textbuch zum 25jährigen Jubiläum der Erweiterung des Grundartikels der Kirchenordnung der EKHN
Die Anfänge des jahrhundertealten christlichen Antijudaismus liegen im Neuen Testament. Und damit auch eine der (vermeintlichen) Quellen des Antisemitismus. Da die Kirche das NT nicht umschreiben kann, ist es ihre bleibende Aufgabe, ihr Verhältnis zum Judentum immer wieder neu zu bestimmen und zwar – spätestens nach der Shoah – endlich positiv zu bestimmen. Die meisten Landeskirchen haben diese Aufgabe mittlerweile in ihre Kirchenverfassung eingeschrieben. So auch die Ev. Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) im Jahre 1991. 25 Jahre später hat sie dies mit Feierstunde, Studientag und einem umfangreichen Textbuch bekräftigt. Einer der Herausgeber dieses Buches ist der Ev. Vorsitzende der GCJZ Darmstadt, Dr. Lothar Triebel. Er stellt das Buch und einige der darin enthaltenen Aufsätze vor.
Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Fest der Kulturen

Sonntag, 20. Oktober 2019, 17.00 Uhr Foto: Al Carmel
Michaelskirche, Liebfrauenstraße 10, 64289 Darmstadt
"Fest der Kulturen"
Mitwirkende: Trio "Al Carmel" aus Haifa und Trio "Church meets Synagogue and Mosque" mit Irith Gabriely (Klarinette), Misty Schaffert (Orgel) und Abuseyf Kinik (Saz und Percussion)
Die Gesellschaft feiert mit dem Konzert zugleich ihr 65jähriges Bestehen. Näheres wird noch bekannt gegeben.
Veranstalter: Michaelsgemeinde und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Darmstadt e.V.

Juden als Darmstädter Bürger

Mittwoch, 23. Oktober 2019, 18.00 Uhr
Haus der Geschichte, Eckhart G. Franz-Saal, Karolinenplatz 3, 64289 Darmstadt
„Juden als Darmstädter Bürger“ – Buchvorstellung
Das von Eckart G. Franz im Jahr 1984 herausgegebene Buch erscheint im Herbst in einer unter Federführung von Thomas Lange gänzlich überarbeiteten und vor allem auch um zahlreiche Abbildungen und Texte erweiterten Neuauflage. Hrsg. sind: Friedrich Battenberg, Peter Engels und Thomas Lange im Auftrag der Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen. Das Projekt wird von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit finanziell unterstützt.
Näheres zu der Veranstaltung wird noch bekannt gegeben.
Veranstalter: Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen

Heimat. Ein deutsches Familienalbum"

Dienstag, 5. November 2019, 18.00 Uhr
Literaturhaus, Kasinostr. 3, 64293 Darmstadt, Osteingang (II. Stock, bitte läuten)
48. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothk
„Wie kann man begreifen, wer man ist, wenn man nicht versteht, woher man kommt?“
Karlheinz Müller stellt Nora Krugs Buch „Heimat. Ein deutsches Familienalbum“ vor.
Das Buch der Autorin, geb. 1977 in Karlsruhe, erzählt als literarisch biografisches Familienalbum „Heimat“ (2018) „in einer nie gesehenen Mischung aus handgeschriebenen Texten und Zeichnungen, historischen Fotografien und Dokumenten von Faktischem und Erlebtem“. Krugs Spurensuche verbindet deutsche Geschichte und persönliche Familiengeschichte zu einem in Form und Inhalt einzigartigen Buch, für das sie im 2019 mit dem Ev. Buchpreis ausgezeichnet wurde. In der Begründung heißt es, dass Krugs Erinnerungsbuch ein persönliches „Graphic Memoire“ sei, „das einen sehr persönlichen Blick auf das Leben im Nationalsozialismus und in den Kriegsjahren wirft.“
Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit / Alexander-Haas-Bibliothek

10 Jahre Erinnerungsort „Liberale Synagoge“

Samstag, 9. November 2019, 15.00 Uhr,
Erinnerungsort „Liberale Synagoge“, Eingang: Bleichstraße, 64283 Darmstadt
10 Jahre Erinnerungsort „Liberale Synagoge“
Aus Anlass des 10jährigen Bestehens des Erinnerungsortes führt die Projektgruppe "Schüler gegen Vergessen für Demokratie" der Lichtenbergschule Darmstadt im Erinnerungsort und berichtet über ihre Projektarbeit
Veranstalter: Stadt Darmstadt und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Gedenken an die Reichspogromnacht

Sonntag, 10. November 2019, Uhrzeit wird noch bekannt gegeben
Synagoge, Wilhelm-Glässing-Str. 26, 64283 Darmstadt
Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht im Jahre 1938
Veranstalter: Jüdische Gemeinde, Stadt Darmstadt und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

AlleWeltKino: Widerstand in der NS.Zeit

Alle-Welt-Kino: REX-Kino, Grafenstr. 18-20
Filmreihe „Widerstand in der NS-Zeit“

Montag, 11. November, 17.45 Uhr
„Elser - Er hätte die Welt verändert“ (D 2015)
Montag, 18. November, 20.15 Uhr
„Die Unsichtbaren - wir wollen leben“ (D 2017)
Montag, 25. November, 20.15 Uhr
„Son of Saul“ (Ungarn 2105)
Näheres im Sonderprospekt „Alle-Welt-Kino“

Veranstalter: Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. ,
Ev. Erwachsenenbildung und REX-Kino

Buchvorstellung: Konspirateure: Der zivile Widerstand

Donnerstag, 21. November 2019, 18.00 Uhr
Kunstforum der TU, Altes Hauptgebäude, Hochschulstr. 1,
2. Obergeschoss (S1/03, Raum 200)
Konspirateure: der zivile Widerstand hinter dem 20. Juli 1944 – Buchvorstellung
Im Mittelpunkt stehen Nicht-Militärs und ihre heimlichen Treffpunkte. Es waren mutige Kaufleute, katholische Frauenrechtlerinnen oder links-sozialistische Pazifisten, die sich an verschwiegenen Orten trafen. Erzählt wird von den sogenannten „Leuschner-Leuten", von vielen hundert Gewerkschaftern und Sozialdemokraten, von Polizisten und Wettbürobetreibern. Dabei kommen die Personen wie auch die Orte ihres Wirkens in den Blick, so z. B. in Südhessen: Darmstadt, Bensheim, Seeheim. Die Autoren Marie-Christine Werner und Ludger Fittkau verfolgen vor Ort die Strukturen des zivilen Flügels des 20. Juli 1944 und erzählen die verschlungenen Schicksale der Beteiligten.
Begleitend zur Ausstellung „Paul Meissner. Ein Architekt zwischen Tradition und Aufbruch“, die vom 7.9.19 bis zum 19.1.20 zu sehen ist.
Begrüßung: Dr. Manfred Efinger, Kanzler, TU Darmstadt
Referenten / Lesung: Marie-Christine Werner und Ludger Fittkau; Musik: SaxoTonQuartett
Veranstalter: TU Darmstadt und Ges. für Christl.-Jüdische Zusammenarbeit Darmstadt e.V.

"Forschungsreise ins Innere von Darmstadt"

Donnerstag, 5. Dezember 2019, 19.00 Uhr Foto v. Teehäuschen (s. 1. Hj 2019)
Literaturhaus Darmstadt, Kasinostraße 3, 64293 Darmstadt, Vortragssaal
„Forschungsreise ins innerste Darmstadt“
Erinnerung an Paul Kornfeld (11.12.1889 – April 1942, umgekommen im Ghetto von Lodz) anlässlich seines 130. Geburtstages
1928 rächte sich Paul Kornfeld an den nicht nur seiner Meinung nach spießigen Darmstädtern, als er nach nur einem Jahr als Dramaturg am hiesigen Landestheater entnervt nach Berlin gegangen war. - Mit seinem Roman „Blanche oder Das Atelier im Garten“ – ein von Kennern wie Siegfried Lenz oder Peter Härtling bewundertes Meisterwerk, das seine Wurzeln im Teehäuschen des Darmstädter Wolfskehlschen Garten hat - nimmt der in Prag geborene jüdische Autor einen festen Platz in der deutschen Literaturgeschichte ein.
Referent: Karlheinz Müller, Griesheim, Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft; Lesung: Horst Schäfer, Schauspieler
Eintritt: frei, Spenden willkommen
Veranstalter: Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft und GCJZ

Vortrag: Das jüdische Fest Chanukka

Dienstag, 10. Dezember 2019, 18.00 Uhr
Literaturhaus, Kasinostr. 3, 64293 Darmstadt, Osteingang (II. Stock, bitte läuten)
48. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek
Die Protokolle der Weisen von Zion - die „Bibel“ der Antisemiten
In seiner Veröffentlichung über die Protokolle der Weisen von Zion gab der jüdische Schriftsteller Binjamin Segel (1866-1931) einen Überblick über die Entstehungs- und Verbreitungsgeschichte der Protokolle; er konnte darin auch nachweisen, auf welche Texten sich die Urheber des Pamphlets stützten, um den Plan einer vermeintlichen jüdischen Weltverschwörung aufzudecken. Bis heute haben die Protokolle unter Antisemiten einen hohen Stellenwert – vor allem in islamischen Ländern und in Russland. Dr. Franziska Krah, Mitarbeiterin des Jüdischen Museum Frankfurt, hat das Buch von Segel „Die Protokolle der Weisen von Zion kritisch betrachtet. Eine Erledigung (1924)“ neu herausgegeben und kommentiert, Freiburg/Wien 2017. Die Autorin stellt das Buch vor.
Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit / Alexander-Haas-Bibliothek
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